Klavier-Logbuch #45: Notenspur, Eva Braun, Fête de la musique

Die „Notenspur-Nacht der Hausmusik“ nähert sich wieder. Am 19. November ist es soweit. Soweit ich weiß, können sich noch Gastgeber/-innen melden, um einen Musikanten in ihren/seinen heimischen Räumen aufspielen zu lassen. Wer Interesse hat dabei zu sein, ein Klavier zuhause ihr/sein eigen nennt und dann sogar noch Lust hätte, die Musik vom mannamklavier.net auf diesem Instrument zu hören, kann sich gerne an den Notenspur e.V. wenden. Update 19. August: Notenspur e.V. hat sich gemeldet. Mein Einsatzgebiet bei der „Notenspur-Nacht der Hausmusik“ wird vermutlich Schleußig. Nähere Infos folgen.

 

In den Connewitzer Cammerspielen im Werk II läuft Anfang Oktober wieder „Blondi oder Die sexuellen Neurosen der Eva Braun“. Ein Stück für eine Schauspielerin, ein Klavier und jemanden, der es bedient. Mehr Informationen zum Stück gibt es hier.

Rückblick 21. Juni, „Fête de la musique“: Riesenbammel vorher, weil das erste Mal im konzertanten Rahmen ich alleine am Klavier – und dann auch noch im Schumann-Haus. Ich war drauf und dran, das Ganze abzusagen. Letztlich aber hat Klavierlehrerin Nathalie mir gesagt: „Du kannst das, Du hast DIch gemeldet, also ziehst Du das auch durch!“ Sieben Leute waren da, und Mutti. Mein Konzerteinstand am Klavier: Nicht perfekt, für mich aber richtig gut. Einzige Kritik: „Wir hätten gern mehr gehört.“

 

Klavier-Logbuch #44: Fête de la musique

Veranstaltungshinweis:
Veranstaltungshinweis: 21. Juni 2016, Fête de la musique, Leipzig, Schumann-Haus. Slot „Mann am Klavier“: 19.00 Uhr. Musik von Ludovico Einaudi, Yann Tiersen, Anne Clark, Ennio Morricone und Bernd Reiher. 

Klavier-Logbuch #39: Das rosa Tütchen


Es gibt die Geschichte vom rosa Tütchen. Ein Freund hat sie von einer Auszeit mitgebracht und ich hab die Töne dazu gefunden. Es geht um ein kleines Mädchen und einen traurigen Mann auf einer Bank im Park. Das Mädchen fragte: „Hast Du denn kein rosa Tütchen?“

Der Mann sagte: „Nein, ich hab nur ein schwarzes.“ Das Mädchen sah hinein und fand nur Probleme, schlechte Erinnerungen und Albträume. Der Mann durfte auch in ihr rosa Tütchen gucken. Es waren nur glückliche Momente darin. Der Mann fragte: „Hast Du auch ein schwarzes Tütchen?“ Das Mädchen: „Ja, aber ich werfe es jede Woche weg.“

Bei den Amerikanern hat man dafür ein festes Datum, den „Good Riddance Day“ irgendwann rund um Weihnachten. Der wird überm Teich aber eben nur einmal im Jahr begangen.