Schlagwörter

, , , , , , ,

Sonnabend, 24. Januar 2015, Schauspielhaus Leipzig, „Le Club“: „Baustelle“ gut gefüllt. Vierzig Minuten Einlass-Musik am Schimmel-Klavier. Vorher viel Bammel. Nach drei Minuten verflogen – die Hände spielten wie von selbst. Alte Bekannte, erstaunte Blicke: „Bernd, Du am Klavier? Das klingt gut. Was macht die Posaune?“. Gänzlich Unbekannte neben mir auf der Fensterbank – mit Weinchen, neugierigen Ohren und der einen oder anderen Frage: „Was war jetzt das wieder für ein Stück?“

Die "Baustelle" ist eine

Die „Baustelle“ ist eine der kleinen Nebenbühnen des Leipziger Schauspielhauses. Sie ist Labor, Werkstatt und Szenestübchen für neue Theatererkundungen. Bei „Le Club“ am 24. Januar war sie das auch für den „Mann am Klavier“. Foto: Bernd Reiher

Blick in die Runde: Party und Klavier, Plauderton und Filmmusik – auch „draußen“ eine fluffige Atmo, genau wie erträumt, als im September 2011 der „Mann am Klavier“ sich zu formen begann. 22.30 Uhr: Absage, Applaus, Klappe zu, Stückbeginn. Etappenziel erreicht: Die Sache mit dem aktuellen Traumjob hat ein weiteres Mal funktioniert. Das nächste heißt: Didgeridoo und Klavier.