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Es ist geschafft: Mit Sackkarre, Notenpultbeleuchtung und Autobatterie ist mein Roland FP5 für den Outdoor-Einsatz mobil gemacht. Damit kann ich ab dieser Saison wieder das praktizieren, was ich schon mit der Posaune in Sommerzeiten so gerne gemacht habe: Im Freien üben.

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Roland am Nussbaum. Foto: Bernd Reiher/2014

Einmal hatte ich damit einen weiteren Connewitzer Polizeieinsatz ausgelöst: Beamte waren gerufen worden, um mich vom Rand eines Bahndammes zu holen – ein vorbeifahrender Lokführer hatte wohl Angst, ich würde mir dort ein letztes Liedlein geigen wollen, bevor ich mich vor den nächsten Zug werfe.

Eine nette aber fast vergessene Episode, die zeigt, dass es Manches zu erleben gibt, wenn man mit seinem Instrumentarium in die Echtwelt reist. Daran jetzt mit dem Stromklavier anknüpfen zu können, macht richtig hippelig. Die Frage, wann ich einen Verstärker brauche, weil die Einbaulautsprecher nicht reichen, wird sicher eine der nächsten sein. Bis sie akut, wird auf kleiner Flamme gekocht und auf gute Akustik gebaut. Zum Beispiel werktags im kleinen Musik-Pavillon links des Leipziger Elsterflutbettes nahe der Sachsenbrücke – schließlich ist der für Musikdarbietungen der eher akustischen Art extra gebaut.