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Es hat keine betörenden Bilder, auch das Klavierspiel auf der Tonspur ist noch ausbaufähig und dennoch ist dieses Video ein ganz besonderes: Ich widme es der Liebe meines Lebens. 13 Jahre haben wir umeinander gestritten und gekämpft – unser Kind wird im Februar zehn Jahre alt. Wir hatten zig Anläufe, bei denen jeweils wir für uns punkten konnten. Und dennoch meißelten sich im Sommer 2013 schwarze Konturen in unseren gemeinsamen Horizont – es waren die der endgültigen Reißleine.

Weil es das letzte neue Stück in meinem Repertoire war, das ich auch an ihrem Klavier einübte, ist meine „Gymnopédie“ jener wunderbaren Connewitzerin zugedacht, die mich seit Ostern 2000 lehrte, was es heißt, einen Menschen innigst zu lieben. C., wir funkten meist auf verschiedenen Kanälen – Sehnsucht nach den Stunden, in denen wir auf gleicher Welle lagen, danke für die Einsicht, dass die Hoffnung auf weniger Störgeräusche eine trügerische war.

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