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„Liedbegleitung“, sagt die Klavierlehrerin immer wieder, „Bernd, üb Dich in Liedbegleitung!“. Das sei gut für das Zusammenspiel mit anderen, außerdem könne man sich so viel mehr eigene Musik erarbeiten. Also hab ich irgendwann auch angefangen, mich ernsthaft damit zu beschäftigen.


Weil diese simple Melodie mir schon seit Kindheitstagen nachläuft und die Jahreszeit kaum anderes mir in den Sinn kommen ließ, kam zunächst Gershwins „Summertime“ aus „Porgy and Bess“ unter meinen Liedbegleitungshobel. Was ich dabei gelernt hab: Wenn man an einer eigenen Version zur Begleitung eines Liedes schraubt, wird es wohl nie eine geben, die „richtig fertig“ ist. Irgendwann aber kommt der Punkt, dass man ein Grundgerüst hat – an dem wird dann immer wieder gefeilt.

Auch die hier verfilmte Version hat ihren letzten Schliff noch lange nicht erhalten – dafür hat schon sie einen entscheidenden Vorteil: Bis auf die Melodie ist alles meine. Eigenes Arrangement, von eignen Händen eingespielt. Selbst der Guckstoff auf der Bildspur stammt vom eigenen Herd: Sommernächte im Sehnsuchtsörtchen Werder/Havel – Aufnahmen aus den Jahren 2002 bis 2013.

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