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Logbuch-Eintrag 27. März 2013: Bernd Reiher hat neue Demos eingespielt, neue Klavierstücke auf dem Zettel und ein Kneipenklavier ausgemacht

Den zwei aufmerksamen unter den drei Lesern dieses Blogs dürfte aufgefallen sein: Nach dem abrupten Spül-Stopp vom Januar im „Pilot“ muss Herr Reiher im März viel Zeit gehabt haben. Genutzt hat er sie neben dem Einfuchsen in eine neue Stelle und weiterer Jobsuche vor allem für Arbeit am und rund um das Klavier.

Dementsprechend ist auch musiktechnisch einiges geschehen. Halbgare Soundcloud-Demos im Blog wurden durch neu eingespielte und bebilderte YouTube-Versionen ersetzt. Auch hat die Repertoireliste Zuwachs bekommen und sind gänzlich neue Stücke auf das Üb-Pult gewandert.

Derzeitiger Üb-Mittelpunkt: Ein Rö

Derzeitiger Üb-Mittelpunkt: Ein Rönisch-Klavier in Leipzig-Holzhausen. Foto: Bernd Reiher

Neu auf dem Zettel der aufführungsreifen Lieder: Ludovico Einaudi´s „Berlin Song“, „La Cubanita“ von Arthur Carreras und das unvermeidliche weil baumstarke „La Paloma“ eines Sebastián de Yradier. Geprobt wird momentan neu an „Jesus bleibet meine Freude“ des Johann-Sebastian Bach, „Dot“ von Gonzales und der Fahrrad-Habanera „La bicyclette“ ebenfalls von Arthur Carreras. Außerdem schreibe ich an einem eigenen Klavier-Arrangement von Charles Chaplin´s „Smile“.

Sonst noch so im März?: „Frau Pulver“ ist eine kleine Laden-Kneipe mit Tresen, Bar-Hockern und lediglich einem Tisch auf der KarLi in der Südvorstadt. Der Kaffee wird in Schnörkel-Tassen gebracht, auch die Wände sind mit Utensilien aus längst vergangenen Kultur-Tagen voll behängt. Ein urig-schräger Raum, der komplett aus dem Rahmen der Szenemeile fällt, aber genau deswegen interessant geblieben ist.

Seit ich irgendwann vor acht Jahren hier meinen letzten Bier-Unfall hatte, habe ich zwar stets einen großen Bogen um das Haus gemacht, dabei aber immer im Hinterkopf gehabt, dass bei „Frau Pulver“ auch ein Klavier steht, das von Jedermann gerne bedient werden darf, wenn er oder sie es halbwegs kann.

Es hat einige Anläufe gebraucht, aber am 23. März habe ich mich dann genau an dieses Instrument gesetzt und der Wirtin einige meiner Klavierstücke vorgespielt. Ergebnis: Schöne Musik! Hast Du das studiert? Gegenfrage: Ob´s auch für die Gäste passt? Kann man nur wissen, wenn man es ausprobiert – dafür müsstest Du wiederkommen.

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