Fête de la musique: Mann am Klavier, Sachsenbrücke

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Der Termin steht: Am Mittwoch, 21. Juni, kommt ein Klavier auf die Sachsenbrücke gerollt. Ab 19.00 Uhr soll es dort für eine Sunde zum Musizieren bereit stehen. Der Mann am Klavier ist gebucht.

Am 21. Juni ist wieder Fête de la musique. Auch der Mann am Klavier ist wieder dabei. Ab 19.00 Uhr auf der Sachsenbrücke.

Auch Paula, meine Klavierzufallsbekanntschaft von der Notenspur-Nacht der Hausmusik, wird mit dabei sein. Aber das Ganze ist auch als offene Bühne gedacht – jede/jeder die/der will, kann vorbeikommen und sich in die Riege der Spielenden mit einreihen.

Ja, und wer stellt eigentlich das Klavier auf die Sachsenbrücke? Im September wird es im Leipziger Westen das Projekt „Tastentage“ geben. Zehn öffentliche Klaviere an unterschiedlichen Orten für Jedermann zur Nutzung – das ist die Idee. Wir werden mit dieser Aktion und unseren Klängen auf der Sachsenbrücke auch ein wenig Werbung dieses Projekt „Tastentage“ machen. Am 21. Juni, ab 19.00 Uhr.

Fête de la musique: Sachsenbrücke, Mann am Klavier

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Gute Nachrichten: Erst sah es so aus, als ob die Fête de la musique in diesem Jahr ohne mich zurechtkommen wird. Jetzt ist zwar das Programm schon im Andruck, aber für den Mann am Klavier hat sich doch noch eine Mitspielmöglicheit gefunden. Handfeste Angaben habe ich noch keine.

So wie es aber aussieht kommt am 21. Juni gegen 18.30 Uhr ein Klavier auf die Sachsenbrücke gefahren. An dem wird vorher der Schraubenyeti in der Innenstadt gewerkelt haben – die Bespielung des Klangmöbels im Clarapark hoch oben über dem Elsterflutbett würde ich dann übernehmen. Noch ist das Ganze im Werden. Wie es genau ausgehen wird, das weiß bislang nur der Wassergott. Aber allein die Idee, sie klingt schon verlockend.

Klavier-Logbuch #48: Tugendwächter

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Wie man ein vergessenes Kino zurück ins Kulturleben katapultiert? Indem man macht, wofür es gebaut ist: Veranstaltungen. So geschehen auch beim Neustart des UT Connewitz vor rund 15 Jahren. Allerdings geschah von der Bar über die Techniker und Vorführer bis hin zum Einlass alles im Ehrenamt.

Einer, auf den ich dabei immer zählen konnte, war Klaus Thieme. Sein Traumziel wäre die HGB gewesen. „Entartet“ ist ein Stück aus seinem Kellerfundus. „Tugendwächter“ war seine E-Mailadresse. Dieses Postfach allerdings wird schon lang nicht mehr geleert, weil der Klaus seit 2007 auf dem Connewitzer Friedhof einen Grabstein hat.

Dessen Inschrift wird im Jahr 2017 zehn Jahre alt. Eine gute Zeit, noch einmal an den alten Recken Klaus Thieme zu erinnern. Mein bestes Mittel war ein Stück Musik.

Notenspur-Nacht der Hausmusik 2016

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Was für ein wunderbarer Abend, diese Notenspur-Nacht der Hausmusik am 19. November 2016. Danke an Anne und Robert. Danke an den Notenspur e.V. für die Idee und die Umsetzung – speziell an Frau Ritter. Gäste, Gastgeber, Musikant – die meisten kannten sich vorher nicht. Eine Kluft zwischen Künstler und Publikum? Es gab sie nicht, wir haben miteinander geredet. In 18 Muggen-Jahren mit der Posaune habe ich eine solche Konzertsituation noch nicht erlebt, wie an diesem Sonnabend mit dem Klavier. Es war ein musikalischer Salon, bei dem irgendwann auch der Nachwuchs am Klavier saß, und für mich eine Freude, dabei gewesen zu sein.

Klavier-Logbuch #47: Eva

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In den Connewitzer Cammerspielen gab es in diesem Jahr den wunderbaren Einstünder „Blondie oder die sexuellen Neurosen der Eva Braun“. Ursprünglich als Musikant an dieser Produktion beteiligt war Charlie Paschen von „Coogans Bluff“. In der zweiten Aufführungsphase Ende September hatte er aber eigene Tourtermine. Also durfte ich einspringen. Einzige Vorlage für mich für die Klavier-Impro in diesem Stück war ein Videomitschnitt. Charlie hatte die Bluesformel gewählt. Ich habe die Idee übernommen und daraus eine eigene „Eva“ geformt.